
Die Entwicklung der Gemeinschaftsbildung, die letzten 25 Jahre
und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung
1980 erschien das Buch "Der wunderbare Weg" von Scott Peck, das sich schnell zu einem Weltbestseller entwickelte, insgesamt wurden alleine in Amerika 6 Mio. Exemplare verkauft. Er schildert darin seine Erfahrungen als Psychiater und Psychotherapeut. Aber es geht auch um wesentlich mehr, nämlich Persönlichkeitsentwicklung, die über die normale Therapie hinausgeht und in andere Themen mündet wie Spiritualität, Gemeinschaft und Berufung für das Leben. Das Buch stellt immer noch einen Klassiker dar in der psychologischen Literatur und wird auch in Deutschland immer wieder neu aufgelegt. Scott Peck hat einfach in seiner sehr präzisen und klaren Art wichtige Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung formuliert. Durch seinen Erfolg wurde er schnell ein sehr begehrter und gut bezahlter Vortragsredner. Auf seinen Tourneen fand er heraus, dass es mehr bringt, wenn die Zuhörer reden als wenn er einen Vortrag hält und fing an damit zu experimentieren. Beeinflusst durch verschiedene Modelle wie Travistock, T-Gruppen, die Quäkerbewegung und auch die 12 Schritte Programme entwickelte er zweitägige Workshops, in denen es darum ging, wirkliche Authentizität in einer Gruppe zu erleben. Er hat sein Tätigkeitsfeld dann völlig auf die Erforschung dieser Gruppenprozesse konzentriert. Er fand heraus, dass es vier Phasen der Gemeinschaftsbildung gibt: Pseudo, Chaos, Entleerung und Authentizität. Seine Erfahrungen beschrieb er in dem Buch "The Different Drum", was man mit "Der andere Pfad oder Rhythmus" übersetzen könnte (zu bestellen unter verlag@eurotopia.de oder in jedem Buchverlag).
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen