Landscaping

on Freitag, 30. Juli 2010


Landscaping (dt. Landschaftsplanung, -architektur, -gärtnerei, -bau, -gestaltung (laut leo)), “The act of improving the look of land” (laut wiktionary) ist ein sehr weit gefasster Begriff. Im Englischen umfasst der Begriff sehr viel mehr als man im Deutschen durch einen einzelnen Begriff ausdrücken kann. Ich würde den Begriff einfach so umschreiben: alles, was mit der Gestaltung von Landschaft und Freiraum zu tun hat.
 
landscaping.at – den Blick über den Gartenzaun werfen aus dieser Erfahrung heraus. Der “Gartenzaun” ist keine natürliche Grenze, aber sie steckt einen Aktionsradius ab, in dem wir viel ausprobieren können. Informationen und Einflüsse kommen aber häufig von aussen, werden verarbeitet und können aus dem Garten dann wieder hinaus fließen, wenn der Zaun entsprechend durchlässig ist. Im Blog folge ich dem Leitspruch “think globally, act locally” und möchte Aktivitäten einerseits kritisch hinterfragen, andererseits Beispiele aufzeigen, wie man selbst aktiv werden kann, damit eine nachhaltige Lebensform nicht nur eine leere Worthülse bleibt.


VertragsLandwirtschaft

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Die Idee ist einfach und bestechend: Landwirtschaftliche Produzentinnen und Produzenten schliessen sich mit städtischen Konsumentinnen und Konsumenten zusammen. Mittels Jahresverträgen verpflichtet sich die Konsumentenseite zur Abnahme der Produkte, die Produzentenseite hat entsprechend eine Abnahmegarantie und trägt ein weniger hohes Risiko.

Davon profitieren beide: Denn die Betriebe erhalten den festgesetzten Richtpreis für ihre Produkte, die Konsumierenden zahlen faire Preise, da kein Zwischenhändler und keine Zwischenhändlerin eine Marge für sich beansprucht. Ausserdem ermöglicht die Vertragslandwirtschaft eine vermehrte und konsequente Unterstützung des lokalen Kleingewerbes, einen nachhaltigen und ökologischen Konsum und eine Wiederannäherung von Stadt und Land.


http://www.ortoloco.ch/

http://www.soliterre.ch/infos/index.html

http://www.stadtlandnetz.ch/


es gibt bestimmt noch mehr vermutlich auch in deiner Region, wenn nicht versuch die Idee in den Raum zu stellen und mit anderen Darüber zu reden. 

Transition Movement

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Alles beginnt damit, dass sich eine kleine Zahl motivierter Einzelner innerhalb eines Gemeinwesens zusammenschließt, weil sie die gleiche Sorge umtreibt: Wie kann unsere Kommune auf die Herausforderungen und Chancen reagieren, die durch das Ölfördermaximum und den Klimawandel entstehen?

Sie bilden zunächst eine Startgruppe und wenden dann das Transition-Modell an, um einen möglichst großen Teil der Einwohner ihrer Kommune dazu zu bringen, sich an einer Energiewendeinitiative zu beteiligen.

Eine Energiewendeinitiative nach dem Transition-Town-Modell ist ein Gemeinwesen, dessen Bewohner gemeinsam alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um dem Ölfördermaximum und dem Klimawandel Paroli zu bieten und Antworten auf die folgende entscheidende Frage zu finden:

Wie können wir angesichts all jener Umstände, die einen Einfluss auf die Erhaltung und das Gedeihen unseres Gemeinwesens haben, unsere Widerstandsfähigkeit und lokale Autonomie bezüglich der Auswirkungen des Ölfördermaximums so hoch wie möglich machen und gleichzeitig eine drastische Reduzierung unserer Kohlendioxidemissionen erreichen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern?




weitere


Neustart Schweiz So geht es weiter

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Neustart Schweiz konkretisiert sich weiter: die Teilnehmer des vierten Treffens am vorletzten Sonntag haben beschlossen, einen Verein zu gründen. Im (rechtlichen) Rahmen einer Organisation wird die Neustart-Sphäre greifbarer, was ein anderes Auftreten gegenüber Institionen und der Öffentlichkeit ermöglicht. Auch die Eintrittsschwelle zur Mitarbeit Interessierter könnte sinken.

Am 24. August findet die Gründungsversammlung in Olten statt (Veranstaltungshinweis hier). Natürlich hoffen wir auf rege Beteiligung und viele Mitglieder der ersten Stunde! Ein Entwurf der Statuten ist in Vorbereitung, welchen wir zur Diskussion an alle Newsletter-Empfänger verschicken werden.

Übrigens gibt es seit kurzem ein Flugblatt (PDF), welches die wichtigsten Punkte von Neustart Schweiz zusammenfasst und gut auch als Einladung für die Vereinsgründung verwendet werden kann. Über Streuen desselben und Hinweise, wo wir aufmerksam machen können, freuen wir uns.


Mit erneuerbaren Energien und Sparmassnahmen allein ist die 2000-Watt-Gesellschaft nicht zu realisieren. Der Bedarf nach Mobilität muss erheblich reduziert werden. Dazu macht der Zürcher Kultautor P.M. mit «Neustart Schweiz» einen schlüssigen Vorschlag. Er setzt dort an, wo das Zusammenleben mit anderen Menschen, die Gesellschaft an sich, beginnt: in der Nachbarschaft. Anstatt sie auf Treppenhausgespräche und ein gelegentliches Quartierfest zu beschränken, gibt er ihr eine soziale Struktur und eine wirtschaftliche Funktion.


Mit dem Bestseller von 1983 hat P.M. die Idee der lebendigen Nachbarschaft in einer ganzen Generation von Alternativen und Urbanisten populär gemacht. «Neustart Schweiz» ist gewissermassen die politisch-wirtschaftliche Fortsetzung seiner 25 Jahre alten Vision, erweitert um die Erfahrungen mit konkreten Siedlungsprojekten und angepasst an die Forderungen dieser Zeit des Umbruchs.

Basis der Neuorganisation der Schweiz nach P.M. ist eine neue Kooperation von Stadt und Land: Landwirtschaftsbetriebe mit je rund 100 Hektar versorgen Nachbarschaften von etwa 500 Personen mit den nötigen Lebensmitteln. Die Landwirtschaftsbetriebe verfügen über eigene Verarbeitungskapazitäten und beliefern kleine Läden, die von den Nachbarschaften genossenschaftlich geführt werden. Die Nachbarschaften verfügen über ein Begegnungszentrum mit Grossküche, Mediothek und anderen Dienstleistungen, die das Leben vereinfachen und je nach Wunsch auch luxuriöser machen. «Was man im Pantoffelbereich erledigen kann, spart Energie», sagt P.M., der geistige Vater der europaweit beispielhaften Siedlung Kraftwerk1 in Zürich. Obwohl diese Siedlung mit 250 Bewohnerinnen und Bewohnern nur halb so gross ist wie eine ideale Nachbarschaft, ist das Interesse an Mitarbeit gross. Im Kraftwerk-eigenen Laden wollen jeweils mehr Leute – gratis – mithelfen, als nötig sind.


neustart-schweiz.ch

sodi

on Dienstag, 27. Juli 2010


Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI)


setzt sich für eine solidarische, gerechte und friedliche Welt ein, in der die natürlichen Lebensgrundlagen bewahrt werden. Der Solidaritätsdienst ist ein gemeinnütziger Verein. Er ist parteipolitisch unabhängig und weltanschaulich offen. Er wurde 1990 gegründet und trat die Rechtsnachfolge des Solidaritätskomitees der DDR an. Maßgeblich für seine Konstituierung und Entwicklung waren die Mitwirkung am ostdeutschen "Entwicklungspolitischen Runden Tisch" sowie der Wille der Mitglieder und Spender von SODI, sich im vereinigten Deutschland für internationale Solidarität zu engagieren. Gegenwärtig hat der Verein über 300 Mitglieder. Er stützt sich außerdem auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und Basisinitiativen sowie auf Förderkreise.

In Auseinandersetzung mit der Treuhandanstalt und der "Unabhängigen Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR" sicherte SODI die bis 1990 von der DDR-Bevölkerung aufgebrachten Spenden für die internationale Solidarität. Unter Mitwirkung des "Entwicklungspolitischen Runden Tisches" hat der Verein den Großteil dieser Spendenmittel als Stifter in die 1994 gegründete Stiftung Nord-Süd-Brücken für die entwicklungspolitische Arbeit ostdeutscher NRO eingebracht.

http://www.sodi.de/

raw-tempel

on Donnerstag, 22. Juli 2010




Der RAW-tempel e.V. versteht sich als offene, gemeinnützige Organisation von Kreativen und Bürger/innen, die eine Vision teilen:
einen Freiraum soziokultureller Nutzung inmitten einer europäischen Metropole zu gestalten, in dem sich individuelle Selbstverwirklichung mit dem solidarischen Handeln für ein Gemeinwesen verbindet. Ein wesentliches Ziel des Vereins ist daher die Förderung kultureller Zwecke.
Der Verein fördert soziokulturelle Aktivitäten, welche die Verständigung zwischen den BewohnerInnen und den Kulturschaffenden des Bezirks, die Zusammenarbeit zwischen Ost /Friedrichshain und West/Kreuzberg sowie unterschiedlichen Kulturen stimulieren.

Dies hat auf dem Gelände des ehemaligen “RAW Franz Stenzer” in Berlin seit Juli 1999 seinen Aktionsmittelpunkt, welches sich durch langjährigen Leerstand und die ideale Lage zwischen Friedrichshain und Kreuzberg zunächst für ein Zwischennutzungsprojekt dieser Art anbot.
Der Vereinszweck wird hauptsächlich durch Schaffung von Freiräumen verwirklicht:
- Ateliers und Produktionsräume für KünstlerInnen aller Sparten
- Werkstätten, Übungs- und Veranstaltungsräume für aktive AnwohnerInnen, semi- und professionelle Kulturschaffende aller Altersgruppen, NachwuchskünstlerInnen und Existenzgründungen im kreativen Bereich
- kulturelle Veranstaltungen und Kulturaustauschprojekte
- Bestandserhaltung der denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Industrieareals “RAW Franz Stenzer”

raw-tempel.de

MonNetA

on Samstag, 17. Juli 2010

Es gibt viele Möglichkeiten Güter und Leistungen auszutauschen, andere als mit den meistens genutzten Währungen wie Euros, Dollars oder Yen. Komplementäre Währungen sind eine Vereinbarung einer Gemeinschaft andere Tauschmittel zu akzeptieren als das allgemeingültige Geld. Diese neuen Tauschsysteme ersetzen die offizielle Währung nicht, sondern ergänzen sie. Sie bieten verschiedene Möglichkeiten um soziale, kulturelle und ökologische Ziele voranzubringen. Seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008 kommen viele Anfragen von Menschen, die mehr über alternative Möglichkeiten zu unserem bisherigen Geld- und Finanzsystem wissen möchten und die diese unterstützen wollen. Diese Website stellt eine Liste von eingeführten Modellen mit Adressen von Ansprechpartner/innen zur Verfügung, sowie Links und Artikel zu wesentlichen Informationen. Sie dokumentiert verschiedene Ansätze, die stetig weiter entwickelt werden. Sie können auswählen an welchem Ansatz sie sich möglicherweise beteiligen möchten.
Komplementäre Währungen ergänzen nicht nur das gegenwärtige Geldsystem sondern sie ergänzen sich auch gegenseitig und bieten - im Gegensatz zu den heute üblichen Lösungen - einen neuen systemischen Ansatz.

Wie unterscheiden sich komplementäre Währungen vom bestehenden Geldsystem?


Sie sind:
• Nutzen- statt (Geld-) Profit-stiftend
• begrenzt statt überall verwendbar
• Gebühren-gesichert statt Zins-bringend
• transparent statt undurchsichtig gestaltet
• demokratisch statt von wenigen kontrollierbar
• gemeinschaftsfördernd statt -verhindernd
• inflations-dämfend statt inflations-fördernd
• ein Gewinn für alle statt nur für 10 % der Bevölkerung


monneta.org

youtube kanal






yamagishi

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Vor ca. 50 Jahren haben Leute die am Tokkohs teilgenommen hatten, sich zusammengetan um das erste Yamagishidorf in Kasuga, in Japan, zu gründen. Ihr Anliegen war es, das erkannte vom Tokkoh, miteinander in die Praxis umzusetzen, sozusagen um die „Passage zur Märchenwelt" zu verwirklichen.

Heute gibt es weltweit ca. 80 Yamagishidörfer, in denen von 15 bis beinahe 1000 Leute zusammen wohnen und arbeiten. Das grösste, Toyosato in Japan, hat eine eigene High-School und Universität wie auch ein Krankenhaus, ein ganzes Dorf, das auf der „grünen Wiese" entstanden ist, in dem auch die alten Leute mittendrin ihren Platz haben. Die kleineren sind oft ein paar Familien, die mitten in der Stadt oder auch, wie in der Schweiz, mitten in einem „üblichen" Dorf zusammen leben und arbeiten.

Das Ziel aller Yamagishidörfer, respektive ihrer Mitglieder, ist die Verwirklichung einer idealen Gesellschaft in der alle Menschen glücklich sein können.





Lebensgemeinschaft Yamagishi am WAL-Meeting 2010 from Peter on Vimeo.

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